Ab nach Tshumbe, April 2017

Nachdem alle Einkäufe erledigt wurden und alle Materialien verschifft wurden, machte sich Manuela auf den Weg in ihr geliebtes Tshumbe. Dafür musste sie den kleinen Flieger von Kinshasa nach Lodja nehmen. Lodja ist ca. 150 km von Tshumbe entfernt, doch die Fahrt dorthin dauert lang. In etwa 5 bis 7 Stunden dauert nun die Fahrt nach Tshumbe von Lodja, was mittlerweile wirklich sehr gut ist, denn ein paar Jahre zuvor hat es noch viel länger gedauert. 

In Tshumbe angekommen wurde wieder ein großes Fest gefeiert bei der Ankunft von Manuela und alle freuten sich sehr. Für Manuela war jedoch keine Zeit um viel zu feiern, denn die Arbeit ging sofort los. Vor allem der Kindergartenbau muss nun auch vor Ort organisiert werden: d.h. das Grundstück muss bearbeitet werden und alle Sträucher, die dort wachsen, entfernt werden. Mit den Bauarbeitern müssen Besprechungen abgehalten werden. Mit dem Klanchef Rituale durchführen, damit wir auch die Erlaubnis der Ahnen haben um auf dem Grund zu bauen. Der Grund wurde ausgemessen und festgelegt wo genau das Gebäude stehen soll, dabei wurden auch Dorfchefs und Schulinspektoren eingeladen, um nach den Vorschriften zu arbeiten. Danach wurde dann begonnen mit dem Unimog von Kerby Sand und Steine einzukaufen und herbei zu schaffen, was ein großer Arbeitsaufwand ist. Zeitgleich machte Manuela die Holzbestellung beim lokalen Holzlieferanten für das gesamte Holz für den Kindergarten. Für die Baumaterialien, die auf dem Weg sind wurde die ehemalige Grundschule (Lehmhütte) kurzerhand zum Lager umfunktioniert, da in unserem bisherigen Lager nicht alles Platz finden wird. 

Da zuvor auch noch nicht die Zysternen der Schule angekommen waren, wurden nun auch die Regenrinnen in der Grundschule installiert und der Aufbau für die Wasserzysternen gestartet. 

Während dem gesamten Baustress ist noch vieles andere zu erledigen, vor allem werden die Waisenbabies, die zu Manuela gebracht werden immer mehr. Dieses Mal wurden Drillinge gebracht, deren Mutter jedoch noch lebt, aber nicht genug Babymilch hat um alle drei Kinder zu sättigen

Zurück

 
Jetzt helfen