Nächste Reise in den Kongo beginnt, März 2017

Ende Februar flog Manuela wieder in den Kongo um schon mit den Bauvorbereitungen für den neuen Kindergarten zu beginnen, da lies sie auch nicht der letzte Unistress abhalten, denn im Schnellverfahren hat sie ihre theoretische Bachelorarbeit abgegeben und neben der ganzen Arbeit für Tshumbe muss sie noch die empirische Bachelorarbeit schreiben. Außerdem waren noch einige Prüfungen zu erledigen.

In Kinshasa angekommen ist es nun praktisch, denn durch Kerby's Arbeit haben Manuela und Kerby nun eine saubere und sichere Unterkunft dort. Im Monat März hat sie alle Erledigungen für den Kindergartenbau in Kinshasa abgeschlossen und dabei insgesamt Baumaterialien von über 50 Tonnen eingekauft und verschifft. Darunter sind Zementsäcke, Torstahl, Blechplatten für das Dach, Plafondplatten, Wandfarbe, Nägel, Eisendraht, Ziegelmaschinen, Zysternen, Regenrinnen und Rohre inklusive komplettem Zubehör. Aber nicht nur für den Kindergartenbau wurde eingekauft, sondern auch alles andere, was nötig ist für die Projekte in Tshumbe wie beispielsweise ein weiteres Mikroskop (Olympus), viele Medikamente für die Krankenstation, afrikanische Stoffe für die Nähwerkstätte zur Herstellung von Kleidung und Dekorationssachen zum Verkauf in Österreich, Büromaterialien für Tshumbe, und vieles mehr. 

Der Einkauf in Kinshasa ist nicht einfach, denn es ist alles sehr chaotisch und man muss alle Läden suchen, denn die sind nicht irgendwo im Internet eingetragen. Am Besten man bewegt sich mit Menschen aus Kinshasa, die sich auskennen, das macht Manuela mit Paul undserem Hilfsarbeiter in Kinshasa, der für solche Einkäufe mit Manuela zuständig ist und sich vor allem auch um behördliche Angelegenheiten an den Ministerien kümmert, da im Kongo alles ein wenig langsam abläuft und man sehr dahinter sein muss, wenn man ein Dokument braucht, ansonsten bekommt man es nicht einmal nach 10 Jahren, auch wenn man alle Kriterien erfüllt.

Inzwischen warten die Menschen in Tshumbe schon mit großer Vorfreude auf Manuela.

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