Vereinsgeschichte

Entstehung

Der Kontinent Afrika faszinierte Manuela schon immer und schon seit frühester Kindheit war Manuelas Ziel dort einen Kindergarten auf zu bauen, um den Kindern dort eine bessere Zukunft zu schaffen. Bei einem kleinen Vortrag im Pinzgau wurde sie auf das Dorf Tshumbe in der Demokratischen Republik Kongo aufmerksam und wusste 100 %, dass sie dorthin will um ihr Ziel zu verwirklichen.

Daraufhin hat sie mit Bekannten und Familie den Verein "Zukunft für Tshumbe" im August 2012 mit dem Sitz in St.Johann in Tirol gegründet, denn es sollte nicht nur ein Kindergarten aufgebaut werden, sondern auch danach weiter gehen mit Schule, Krankenstation und weiteren Projekten.

Nur durch die Unterstüztung der Familie konnte Manuela all das erreichen und mittlerweile sind Tshumbe und die Menschen dort nicht mehr von der Familie weg zu denken. "Tshumbe, die Menschen dort und vor allem die Kinder gehören zu meinem Leben voll und ganz dazu. Die Arbeit dort ist oft nicht einfach und hart, doch für mich ist es das Schönste was es gibt und das, was mich unendlich glücklich macht. Ohne meine Eltern wäre auch all das nicht möglich gewesen, von Anfang an haben sie mich unterstützt in jeder Weise und großes Vertrauen in mich gesetzt, dafür danke ich ihnen. Ich bin auch sehr dankbar einen Mann gefunden zu haben, der hinter mir steht und mit mir gemeinsam die Projekte weiterführt und aufbaut und der die Menschen im Kongo genauso liebt, wie ich es tue, danke Kerby!", so die junge St.Johannerin, die seit 2016 glücklich verheiratet ist.

Erste Schritte

Im August 2012 kam es zur Gründung des Vereines Zukunft für Tshumbe. Bereits im September startete die erste Kindergartengruppe mit 32 Halb- und Vollwaisenkindern, betreut von zwei Afrikanerinnen. Ermöglicht wurde und wird dies durch Paten  mit ihrem Beitrag von 10 € monatlich. Um Französisch zu lernen, verbrachte Manuela vor ihrer Fahrt nach Tshumbe 4 Monate als Aupair in Frankreich.

Die ersten Reisen nach Tshumbe waren extrem hart für Manuela, da sie mit vielen Krankheiten wie Malaria, Amöbenruhr, Wurmbefall,...usw. zu kämpfen hatte. Doch für die Kinder wollte sie stark sein und immer weiter machen. Auch von Null auf anzufangen und sich ein Team in Tshumbe auf zu bauen war nicht einfach, doch mit ihrer positiven Art erreichte sie auch das.

Nach 4 Jahren Zukunft für Tshumbe

Mittlerweile steht nicht nur der Kindergarten in Tshumbe, sondern auch eine große Grundschule, eine Krankenstation, ein riesengroßer Garten und eine Nähwerkstätte als Projekte von Zukunft für Tshumbe. Außerdem unterstützen wir auch zwei junge Kongolesen bei ihrem Weg zum Arzt durch ein Medizinstudium. Aus 32 Kindern im Kindergarten wurden 90 Kinder im Kindergarten und 66 Kinder in der Grundschule. Insgesamt also 156 Kinder und 32 Mitarbeiter. Die Kinder und Mitarbeiter kommen jeden Tag zu unseren Einrichtungen und bringen sehr viel Lebensfreude mit. Jeden Tag bekommen Kinder und Mitarbeiter eine abwechslungsreiche Ernährung und medizinische Versorgung bei Krankheiten, sowie auch Aufklärung zur Vorbeugung dieser. 

Durch die Projekte von Zukunft für Tshumbe profitieren nicht nur direkt 156 Kinder und 32 Mitarbeiter, sondern auch hunderte mehr Menschen und das ganze Dorf entwickelt sich weiter. Den Familien der Kinder wird geholfen, viele Menschen gewinnen auch Tagesarbeit und auch der lokale Markt zeigt einen großen wirtschaftlichen Aufschwung auf.

Prinzipien unserer Arbeit

Wir arbeiten in all unseren Projekten nach vier großen Prinzipien:

1) Zusammenarbeit mit der lokalen Bevölkerung: All unsere Projekte entwickeln wir gemeinsam mit den Menschen vor Ort und beziehen sie aktiv mit ein. Ein Begegnen auf Augenhöhe und das Miteinander steht bei uns ganz oben, aus diesem Grund sind auch all unsere Mitarbeiter aus dem Kongo.

2) Zugang zu lokalem Wissen: Lokales Wissen ist das allerwichtigste beim Aufbau und Organisieren von Projekten. Die Menschen vor Ort haben das beste Wissen, was sie benötigen und wie Projekte aufgebaut werden sollen und was dabei beachtet werden muss.

3) Verwendung von lokalen Materialien: So weit es uns nur möglich ist, verwenden wir Materialien aus Tshumbe um auch die lokale Wirtschaft an zu treiben. Was es nicht in Tshumbe gibt kaufen wir in der Hauptstadt Kinshasa ein und verschiffen es. Bestimmte pädagogische oder medizinische Materialien, die auch dort nicht auf zu finden sind kommen aus Österreich.

4) Nachhaltige Entwicklung: Um eine nachhaltige Entwicklung zu gewähren geben wir in allen Bereichen Weiterbildungen, das heißt, dass Volontäre (freiwillige Helfer) nicht nach Tshumbe gehen um dort selbst beispielsweise als Lehrer zu unterrichten, denn das bringt für die Entwicklung gar nichts, sondern sie bilden unsere lokalen Mitarbeiter fort. Die Fortbildungen werden aber nicht nur von Volontären aus Österreich und Umgebung abgehalten, sondern viele Fortbildungen organisieren wir durch kongolesische Fachkräfte, was uns sehr wichtig ist. Nur so kann Entwicklung möglich sein - nur mit Bildung in allen Bereichen und am besten von klein auf!

Arbeit in Österreich

Nicht nur im Kongo ist viel zu tun, sondern auch in Österreich. Alle Projekte müssen organisiert und geplant werden, auch die Instandhaltung und Weiterentwicklung des Vereins erfordert viel Zeit und Management. Was hinter all diesen Projekten steckt ist viel mehr als auf den Bildern zu sehen ist und für uns unmöglich dies in Worte zu fassen.

Für Manuela ist die Arbeit mit Zukunft für Tshumbe, nicht nur ein "Full time Job", sondern ein "Full life Job". Sie ist steckt dort ihre gesamte Energie, Zeit und ihr Herz hinein, nur deshalb ist unser Verein in dieser kurzen Zeit schon so gewachsen und zu etwas wundervollem geworden. Um auch das theoretische Wissen zur nachhaltigen Umsetzung von Projekten und das managen vom Verein, sowie der Zusammenarbeit vor Ort zu verbessern und zu professionalisieren studiert die diplomierte Kindergarten- und Hortpädagogin nun auch Kultur- und Sozialanthropologie in Wien. 

Manuelas Arbeit  und die  des gesamten Vereines ist  ehrenamtlich. Ihre Hilfe kommt zu 100% den Projekten zu Gute. Wir danken für Ihre Unterstützungdurch Ihre Hilfe können wir helfen.

 

 

 

 

 

 

 

 

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